l. van beethoven
SINFONIE Nr. 9, D-MOLL, Op. 125
Der Plan zur 9. Sinfonie reifte drei Jahrzehnte hindurch. Der Gedanke an eine Vertonung von Schillers „Ode an die Freude" hatte Beethoven schon 1793 beschäftigt; von 1809 an finden sich von Zeit zu Zeit die ersten Formulierungen der Themen des Werkes unter seinen Skizzen. Mit der detaillierten Erarbeitung des gewaltigen Werkes begann er jedoch erst im Herbst 1822. Zur Uraufführung kam es am 7. Mai 1824 im Theatersaal des Wiener Kärntnertor-Theaters im Rahmen eines Konzerts mit Werken...
l. van beethoven
SINFONIE Nr. 9, D-MOLL, Op. 125
Der Plan zur 9. Sinfonie reifte drei Jahrzehnte hindurch. Der Gedanke an eine Vertonung von Schillers „Ode an die Freude" hatte Beethoven schon 1793 beschäftigt; von 1809 an finden sich von Zeit zu Zeit die ersten Formulierungen der Themen des Werkes unter seinen Skizzen. Mit der detaillierten Erarbeitung des gewaltigen Werkes begann er jedoch erst im Herbst 1822. Zur Uraufführung kam es am 7. Mai 1824 im Theatersaal des Wiener Kärntnertor-Theaters im Rahmen eines Konzerts mit Werken von Beethoven. Obwohl Kapellmeister Umlauf, die Solosänger, der Chor und das Orchester lächerlich wenig Proben zur Verfügung hatten, um die außerordentlichen Schwierigkeiten des Werkes zu meistern, errang die 9. Sinfonie — trotz Mängel im Vortrag — schon bei ihrem ersten Erklingen riesigen Erfolg. Nach der Uraufführung hat Beethoven kleine und größere Veränderungen in das Originalmanuskript eingetragen. Dieses verbesserte Examplar diente dann der 1826 im Druck erschienenen Partitur als Grundlage, die also ohne jeden Zweifel endgültig und authentisch ist, um so mehr, da der Komponist die Vorbereitung der Ausgabe sorgfältig kontrollierte. Die erste gedruckte Partitur ist auch die Quelle der vorliegenden Ausgabe. Da aber auch die Fotokopie des Originalmanuskriptes zugänglich ist, erwähnen wir Interesse halber einige bedeutendere Abweichungen zwischen den beiden Fassungen, d.h. nach der Uraufführung vorgenommene Veränderungen.
Die Takteinteilung im Mittelteil des Scherzo-Satzes („Presto", von Takt 412) war ursprünglich 2/4, und
Amennyiben az Ön által választott könyvesbolt neve mellett
1-5
szerepel, kérjük kattintson a bolt nevére, majd a megjelenő elérhetőségeken érdeklődjön a készletről és foglalja le a könyvet.