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Prolog
»Sam, komm und spiel mit mir.«
Ich springe auf. Wenn Alice etwas wünscht, bin ich für sie da. Sie hat Gräser, Rosenblüten mit braunen Rändern und Erde in eine blaue Plastikschüssel gegeben und rührt alles um. Auf ihrer Stirn hat sich eine tiefe Falte gebildet, so konzentriert ist sie bei der Sache. Ich betrachte den Brei und rümpfe die Nase.
»Möchtest du mal riechen?«, fragt sie.
»Okay.« Ich schnuppere an dem Gemisch. Es riecht nach Erde und Gras und nicht wirklich nach Blumen.
Alice rührt alles noch einmal um. Ich lasse mich an ihrer Seite nieder, und sie schaut mich erwartungsvoll an.
»Riecht gut«, sage ich.
Sie setzt sich noch aufrechter hin und errötet ein wenig. Ich pflücke ein Gänseblümchen. Sie nimmt es, zupft die Blütenblätter ab und fügt dem Brei eins nach dem anderen hinzu. Ich zähle mit, setze mich auf die Fersen zurück und spüre die Sonne auf meinem Gesicht. Das sind meine liebsten Tage, wenn es nur Alice und mich gibt und nichts und niemand zwischen uns steht. Dann fühle ich mich sicher und bin glücklich. Für mich ist sie das schönste Mädchen der Weh.
»Möchtest du auch was?«, fragt sie.
»Jungen nehmen kein Parfüm.«