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Einführung
lom konnte es nicht fassen. „Das ist doch unmöglich! Äußerst peinlich! Wenn das die anderen Kindern sehen!" dachte er. „Unsere I>eute hauen sich derart die Bäuche voll - und vor allem trinken sie, nein, sie saufen wie die I^cher! Und wie sie sich dabei benehmen! Echt abstoßend!" Das war nämlich ein Schlürfen und Schmatzen, ein Jodeln und Gröhlen, ein Rülpsen und Kreischen, wie es eben leider bei Räubers üblich war. Einfach furchtbar! Der König allerdings, der schaute den Räubersleuten mit Wohlwollen zu. Er lachte von Herzen und sang und tanzte sogar mit ihnen. Wie sie feierten - all die Leute von seinem ehemaligen Räuberstamm - den ganzen Tag und fast die ganze Nacht ihr Einzugsfest!
Erst vor ein paar Tkgen waren sie befreit worden aus der Herrschaft des grausamen Häuptlings. „Nein! Ich will nicht!!" hatte der gebrüllt. Niemals wolle er in das Reich des guten Königs kommen. Schrecklich, was dieser Satz für Folgen hatte: Die Erde hatte sich aufgetan wie ein großes Maul und hatte ihn verscMuckt.
„Nur weg von hier! Den Kindern nach!" hatten die anderen Räubersleute geschrieen und waren den Kindern gefolgt. Die hatten sie in dieses prächtige Schloß geführt. Was sie dort
erwartete, war einfach überwältigend. Viele konnten es immer noch nicht glauben, daß dies alles nicht nur ein Thium war
Ein solch herrliches Schloß mit unendlich vielen Räumen und Hallen, mit hübschen Möbeln und hauchdünnen, farbig glänzenden Vorhängen, mit durchsichtigen Fenstem, die die Sonnenstrahlen hereinließen, und mit herrlich bunten Bildern an den Wanden. Was für eine Pracht! Dort durften sie wohnen! Sie, die ihr Leben lang in finsteren Höhlen im Wald gehaust hatten, wo es kalt und schmutzig war. Viele getrauten sich anfangs überhaupt nicht, sich auf die wunderschönen Stühle zu setzen oder sich in die weichen Betten mit den feinen Spitzendecken zu legen. Sie schliefen lieber auf dem blanken Fußboden!
Und um das Schloß herum war ein I'ark mit den schönsten Blumen und blühenden Bäumen, sprudelnden Bächen und kleinen Seen, hübschen Bänkchen und sogar Spielplätzen für Kinder mit Schaukeln und Sandkästen. Man konnte nur noch staunen und immer wieder Neues entdecken.
Doch vor allem - dieser König! So hell und strahlend! Überhaupt nicht bedrohlich oder finster! Im Gegenteil: Er war ihnen freundlich ent-