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Vorwort
Das uralte Wissensgut der Astrologie ist in diesem Buch in einer neuen Methode dargestellt. Auch der heutige Mensch soll sich ohne große Anstrengung in dieses Buch einarbeiten können. Er wird seine Welterkenntnis und seine Selbsterkenntnis erweitern und den Unbilden des Lebens einen festen Standpunkt gegenüberstellen können, von dem es ihm möglich ist, die Welt zu begreifen und mit ihr fertig zu werden.
Dieses Buch ist aufgebaut auf der Tradition, wie sie uns von Ptolomäus, Kepler und besonders Morinus überliefert ist. Dem deutschen Interpreten Morinus', dem verstorbenen österreichischen Fregattenkapitän Schwickert, gebührt darum an erster Stelle der Dank für die Entstehung des Buches. Außerdem verdanke ich viele Anregungen E. M. Winkel, Erich Carl Kühr, Freiherrn von Klöckler, Clahn, Grimm, Leo u. a.
Meine langjährige psychologische und psychotherapeutische Tätigkeit veranlaßte mich, die Tradition in eine der heutigen Wissenschaft angepaßte Form zu gießen. Die Darstellung ist daher beeinflußt von der modernen psychologischen Literatur, besonders von Driesch, Jung, Heun, Heyer, Künkel, Müller-Freienfels, Pawlow, Robicsek, Watson.
Die weltanschaulichen Grundlagen begegnen sich mit denen Alfred Rosenbergs in „Der Mythos des zwanzigsten Jahrhunderts".
Dank sage ich auch allen meinen Schülern im „Seminar für Astrologie" (Berlin), die das Verdienst haben, wenn das Buch in klarer und verständlicher Sprache geschrieben ist. Sie haben mich in der polaren Spannung zwischen Lehrer und Schüler gezwungen, immer wieder die Materie durchzudenken und verständlich zu gestalten. Besonderer Dank gebührt meinen Schülern Herrn Peter Mesenberg (Berlin- Schöneberg), der die Zeichnungen ausgeführt hat, und Herrn Ernst-Günther Köller (Schwerin), der mich beim Lesen der Korrektur unterstützte.
Möge das Buch neue begeisterte Anhänger, ehrliche Verfechter und wirkliche Könner dem uralten Weistum der Astrologie zuführen.
Berlin, JuU 1933.
Rudolf Schneider.