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Hoch in den Lüften brummte ein Flugzeug. Unter ihm brodelten weiße Wolken, über ihm spannte sich blauer Himmel, so leuchtend hell, daß das Flugzeug glitzerte.
Die Leute hatten ihr Handgepäck unter den Sitzen verstaut. In den Reisetaschen steckten Pullover und Äpfel, Fotoapparate und Zahnbürsten, was man so bei der Hand haben muß. In Herrn Müggelheimers gelber Tasche aber, verborgen im Ärmel des Schlafanzugs, steckte Bärchen. Niemand wußte von ihm. Er hatte sich heimlich ins Gepäck geschmuggelt, und zwar nicht aus Spaß, sondern aus Ärger über Jana. Erst schubst sie ihn nachts aus dem Bett, dann läßt sie ihn unterm Bett liegen, einen Tag, zwei Tage, und vermißt ihn nicht mal. Nein, sagte sich Bärchen, das hab ich nicht nötig. Dort steht Vater Müggelheimers Reisetasche, ich steige ein und kehre nie mehr zurück. Es war ihm recht, daß die Reise viele lange Stunden dauerte - nur weit, weit fort. Das Flugzeug tauchte hinab in die brodelnden Wolken. Es senkte sich tiefer und tiefer, sein Brummen schwoll an zu einem Dröhnen und Pfeifen, dann gab es einen sanften Stoß, weil die Räder aufsetzten, es bremste, hielt. Die Geräusche verstummten. Die Leute nahmen ihr Gepäck und stiegen aus.
Herr Müggelheimer mit der gelben Tasche ging ins Hotel, um sich aufs Ohr zu legen. Ahnungslos packte er den Schlafanzug aus, da rutschte Bärchen durchs Ärmelloch. „Hoppla!" rief Herr Müggelheimer. „Ein blinder Passagier?"
Bärchen gab ihm keine Antwort. Erwachsene verstehen keine Bärchensprache. Ein Bärchen kann mit Puppen, mit Tieren, mit Kindern reden, mit Erwachsenen nicht. Leider.
Herr Müggelheimer strich sich das Kinn. „Was fang ich mit dir an? Auf meiner Reise wärst du im Wege. Du könntest ein halbes Ohr verlieren.
Esscr:
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