Bővebb ismertető
Integration als Grundlage interregionaler ZusammenarbeitAbschnitt 1Die europäische Integration als Grundlage interregionaler Zusammenarbeit1. Der Umbruch in West- und OsteuropaIn den vergangenen Jahren wurden die Weichen für die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Europa neu gestellt. Die wichtigsten Ereignisse waren die Vertiefung und Ausweitung der Integration im Westen sowie der Zusammenbruch der kommunistischen Systeme im Osten. Österreich ist durch diese tiefgreifenden Änderungen der Rahmenbedingungen in hohem Maße betroffen.Die Europäische Gemeinschaft begann Mitte der achtziger Jahre einen Erneue-rungsprozeß. In dem 1985 vorgelegten Weißbuch sowie der Einheitlichen Europäischen Akte (1987) wurden die Grundlagen für die Vollendung des Binnenmarktes bis Ende 1992 durch die Beseitigung materieller, technischer und steuerlicher Hindernisse geschaffen. Das Ziel war, die Gemeinschaft zu stärken, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Dieses ehrgeizige Programm wurde zum überwiegenden Teil termingemäß realisiert.Die Erfolge des Binnenmarktprogramms ließen weiterführende Pläne einer Vereinigung Europas entstehen: Der im Februar 1992 in Maastricht unterzeichnete Vertrag über die Schaffung einer "Europäischen Union" (EU) konnte am 1. November 1993 in Kraft gesetzt werden. Die EU stützt sich auf drei Säulen, die Wirtschafts- und Währungsunion, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie eine Kooperation im Sicherheits- und Justizbereich. Die Wirtschafts- und Währungsunion soll in einem dreistufigen Verfahren bis 1999 verwirklicht werden.Große Teile der Bevölkerung der EU-Länder stehen allerdings diesen schnellen Wandel, wahrscheinlich auch einer mangelhaften Vorbereitung der Maßnahmen skeptisch gegenüber, die Umsetzung der Vorhaben stößt zum Teil auf Wider-1