Bővebb ismertető
Allgemeines.
Vorbereitung zur Operation.
Die Kranke.
Ivrankc wird soiuatisch und psyciiisidi zur ()])criiti(iii vorbcroitot. Dio -L^psyehisc'hp VürbiM-oitunfi der Kranken bestellt diiriii. diiß man mit ihr die Notwendigkeit dei- (Operation bespricht, die Art der Vorbereitiin«: und die Narkose. Sie will aueh Anfselil\iß haben ii))er den Operationsweg, ob vaginal oder abdominal, nnd über die Heibiiigsaiissieliten. Die Ivranke will auch wissen, wie lange der ivlinikaiifenthalt danern wlid. wie sich die Jlen-struation nach der Operation verhält, ob die Coliabitationsl'ähigkeit ninl die Fortpt'kiiiziingsfähigkeit sowie ihr ))sycho-sexueller Zustand irgendwie l)e-eiiifliißt werden.
Wenn es sich nicht nin eine dringliche Operation bandelt, wird man zweckmäßig in der er.sten Hälfte des I ntennenstrn ums operieren. J)cr J?hit-verlust ist geringer, die Narkose nnd alle unvermeidbaien Schädigungen werden von der Kranken zu dieser Zeit leichter überwunden, l^äßt sich ein i^ingriff kni'z vor der Jlenstniation oder während der Menstruation nicht vermeiden, mui3 man damit reclinen, dal.i die Kranke selbst auf einen kleinen Eingriff stärker reagiert.
Bei der somatischen Vorbereitung der Kranken ist die Entleerung des J)armkanals wichtig. Schon am Tage vor der Operation erhält die Kranke morgens ]—2 Eßlöffel Kizinusöl oder ein anderes gut wirkendes Ab-führniittel und am Abend vor der Operation einen liinlaiif, unter Umständen einen zweiten Einlauf am Jlorgen vor der Operation. Alle Operationen im kleinen Becken werden erheblich erleichtert, wenn der Eingriff bei leerem Darm vorgenommen werden kann. Nur soll man bei der Entleerung des I )arms nicht zu weit gehen. J)ie Kranke darf nicJit geschwächt werden, der Flüssig-kcitsverhist darf nicht zn groß sein, damit das Gewebe nicht zu sehr ausgetrocknet wird.
i)ic örtliche Vorbereitung erfolgt am Abend vor der Oiieration. Die ßaiichdecken nnd die Vulva werden mit warmem Wasser uml mit Seife abgewaschen und mit Alkohol und Äther gereinigt. Die l'nbes werden rasiert, die Bauchhaiit wird mit sterilen Tüchern bedeckt und eine Operationshose angelegt. Wir verwenden dazu eine Hose aus blauem Leinenstoff, welche mit Bändern außen geschlossen wird (Abb. 1).
Bei vielen Kranken löst das Kasieren der Vulva einen schweren psychischen Schock aus, das Kasieren ist oft sclunerzhaft und unangeneiim. Deshalb führen wir bei solchen Kranken das Kasieren und die ganze Vorbereitung erst in Narkose aus, auf dem Ojjerationstiscli unmittelbar vor der Operation. Kranke, die bereits früher einmal die gewöhnlichen Vorbereitungen vor irgendwelchen gynäkologischen oder chirurgischen Eingriffen durchgemacht haben, sind lür diese Kücksichtnahme besonders daiikbai'.
Vngt, Oper.itivo Gynilknlogic. '