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Mein Tagebuch aus der Bundeswehr (1963/64)Aus dem Taschenbuch für Wehrpflichtige, 17. Auflage, das jedem Eingezogenen übergeben wird, die Bibel des Soldaten":Fi8: Um ein guter Soldat zu sein, muß man Selbstachtung haben, aufs Vaterland und seine Einheit stolz sein, Disziplin üben, über ein großes Maß an Pflicht- und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Kameraden und Vorgesetzten verfügen.F 24: Bestimmte, in allen Lagen wiederkehrende Tätigkeiten soll der Soldat auch automatisch ausführen können. Hierin muß er durch Gewöhnung geübt werden. Darüber hinaus kommt solchen Übungen keine erzieherische Bedeutung zu. Sie setzen vielmehr die Erziehung des sittlichen Willens und die Einsicht voraus.F 25: Nahkampf: Im Nahkampf ficht der Soldat mit dem Feuer seines Sturmgewehres. Es kommt darauf an, daß der Soldat als erster schießt. Hat der Soldat sich verschossen, dreht er sein Gewehr um und schlägt mit der Schulterstütze zu. An folgenden Punkten kann er den Feind besonders wirksam mit der Schulterstütze treffen: Gesicht, Schädel, Schläfen, Genick, Nieren, Magengrube, Geschlechtsteile und Schienbein.F21: Vom jüngsten Soldaten aufwärts muß überall die Hingabe der ganzen geistigen und körperlichen Kraft gefordert werden.F23: Oberster Grundsatz! Wer schneller schießt und besser trifft, bleibt Sieger!