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Annette pustete, daß die Seife schäumte. Blies und freute sich. Über die runden Gebilde, die sie auf die Reise schickte. Wie spinnwebenfein sie waren und wie sie im Sonnenlicht schillerten ! lch baue mir ein Haus, das sieht wie eine gläserne, bunte Sonne aus ), dachte Jette. Dachte und träumte. Bis es laut wie mit Bärenstimme «Feierabend» brummteund das lustige Schmunzelgesicht des Vaters über ihr auftauchte. Da lachte sie verschmitzt. «Siehst du nicht, Papa, wie hell es ist? Die Sonne scheint noch lange.»
Über dem Hochhaus am Markt strahlte der Lichtstern. Golden und rund. Und farbenfroh war die Welt. Bis zu den Bergen, die sich im Blau der Ferne verloren. Die Mutter ließ das Wasser in die Badewanne fließen. Und Annette, die es hörte, flüsterte ihrem Vater ins Ohr: «Eine Geschichte, Papa,
bitte! Ich möchte noch nicht ins Bett.»
Doch so sehr sie den Vater auch bat, die Mutter schleppte Annette wie einen zappelnden Fisch davon. «Morgen habe ich Spätschicht. Da deckst du den Abendbrottisch, und Papa erzählt dir Geschichten.» «Stimmt's, Papa?» rief Annette. Und weil es der Vater bejahte, jauchzte sie: «Ja, viele!» Sprang in die Wanne, daß es platschte. Wusch sich und ging zu Bett. «Gute Nacht, Jette Sonnenkind!» wünschten Vater und Mutter. «Ich baue mir ein Haus » Annette trällerte mit dem Amselmann, der auf dem Balkon sein Liedchen pfiff, um die Wette. 0b Mama wieder studiert?) dachte sie, stand auf und spähte durch die spaltbreit geöffnete Tür. Die Mutter saß am Tisch und schrieb. Der Vater hatte ein Buch auf den Knien.
«Ich möchte auch lesen. Bitte!» Wie