Bővebb ismertető
Vorwort. Das vorliegende Heft Härten und Vergüten" bringt so viel aus der Wissen-ibaft vom Stahl, wie der denkende Betriebsmann und der Konstrukteur kennen Uten.I Eigene Beobachtungen und Erfahrungen bei der Feuerbehandlung im Betrieb achen erst den tüchtigen Praktiker, der als Mann am Ofen", Meister und Be-lebsleiter sehr wichtig ist und von dem die Wissenschaft noch manches lernen im. Aber auch er kann andererseits seinen schwierigen Posten heute nicht mehr ifs beste ausfüllen, wenn er nicht die wichtigsten Ergebnisse der Forschungen id Erfahrungen anderer * und daraus besteht die Wissenschaft kennt. Sie st machen es ihm möglich, seine Beobachtungen richtig zu deuten, seine Er-lrungen richtig zu bewerten und zu verwenden.JDer Konstrukteur andererseits bedarf der Kenntnisse für die zweckmäßige aswahl. Dafür genügt aber nicht die Kenntnis einiger mechanischer Gütewerte, muß auch wissen, wie der Stahl sich bei der Verarbeitung in der Werkstatt frhält und besonders, was durch Warmbehandlung aus ihm herauszuholen ist.I. Eigenschaften des Stahles.1. Roheisen nnd Stahl. Das schmiedbare Eisen ist, wie alles technische Eisen, cht chemisch reines, also nicht das Element" Eisen, sondern eine Legierung1 >n Eisen mit Kohlenstoff (Hauptbestandteil der Kohle). Die Legierung enthält ißerdem Wenig (oder kein) Silizium (Hauptbestandteil des Sandes), aber immer angan (eisenähnliches Metall) und auch geringe Mengen von Schwefel, Phosphor, chtmetallischen Einschlüssen und Gasen. Alle diese Stoffe kommen während >r Erzeugung des Roheisens aus den Erzen im Hochofen oder während der Um-Handlung des Roheisens in schmiedbares Eisen im Bessemer-, Thomas- oder lartin-Ofen in das Eisen hinein. Mit Kohlenstoff (und in gewissem Sinne auch Bit Silizium und Mangan) wird das Eisen absichtlich legiert, um seine Eigen-Ehaften zu verändern, besonders um seine Härte und Festigkeit zu steigern; denn Ils reine Eisen ist so weich, daß es im Maschinenbau nicht verwendet werden Inn. Schon geringe Mengen Kohlenstoff,, verändern das Eisen recht erheblich: fehmiedbares Eisen enthält2 0,05* 1,5% C, selten bis 2%, nicht schmiedbares loheisen, wie es zunächst im Hochofen dargestellt und in der Eisengießerei zu Jrauguß vergossen wird, etwa 3;4,5% C. Roheisen ist zwar spröde, aber innige seines niedrigen Schmelzpunktes und seiner Dünnflüssigkeit auch leicht fcrgießbar. Schmiedbarkeit und Schweißbarkeit, diese charakteristischen Eigenschaften Ps Stahls gegenüber dem Roheisen, hängen außer von der Temperatur sehr er-feblich vom C-Gehalt (daneben aber auch von den anderen Fremdstoffen) ab: ide nehmen ab, wenn der C-Gehalt wächst, und zwar so, daß das SchmiedenB 1 Metalle oder auch Eisen und Kohlenstoff, die im flüssigen Zustand miteinander ge-pcht (gelöst) sind, bilden nach dem Erstarren eine Legierung.K 2 Der Gehalt an irgendeinem Stoff in einer Legierung wird in Gewichtsteilen ausgedrückt, pd zwar in Hundertteüen (%), das heißt es wird angegeben, wieviel Gewichtsteüe des Stoffes iif 100 Gewichtsteüe der Legierung kommen. Demgemäß bedeutet (siehe Zeichenerklärung rn) 1,5% C", daß in 100 Gewichtsteüen (Gramm) des Werkstoffes 1,6 Gewichtsteile gframm) Kohlenstoff enthalten sind.