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Der Weintrinker
Leicht verbring ich meine Tage, [
spotte, Schicksal, aller Pein, Not und Kümmernis verjage ich mit ein paar Gläschen Wein.
Wundert euch, doch dürft ihr's glauben: Hier in meinem Herzen wohnt Bacchus nur, der Gott der Trauben, den sich's anzubeten lohnt.
Trunken von des Weines Feuer, pfeif ich auf die schnöde Welt, dieses arge Ungeheuer, das das Leben uns vergällt.
Lauter heitre, muntre Lieder lehrt der Wein mich jederzeit, läßt vergessen immer wieder mich enttäuschter Liebe Leid.
Will noch nach dem Weinkrug fassen, wenn der Tod mich niederzwingt, leere noch ein Glas gelassen, ehe mich die Gruft verschlingt.