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Es war zu einer Zeit, da aus dem Willen des Herrn, in dessen Hand Ursprung und Ende eines jeglichen Dinges ist, Pein und Siechtum ungemessen sich über die Erde ergoß. Die Luft war vom Dunst der Tränen beschwert und vom Hauch der Seufzer trüb. Wehmut lag über den Heerscharen selber, die den Thron umstehn. Unter ihnen aber war einer, dem hatte das Leid, auf das er niederblickte, die Seele verstört. Wenn er seine Stimme in den Gesang der andren mengte, rang der Zweifel in ihm mit der Treue, seine Gedanken lehnten sich auf und vermaßen sich am Herrn. Nimmermehr konnte er verstehn, warum Tod und Verderben die Bindeglieder sind in der Kette des Geschehens. Da empfand er einmal erschauernd, wie das Auge des Seienden in sein Auge drang und die Verwirrung seines Herzens erfaßte. Er reckte sich auf und trat vor den Herrn, aber seine Kehle versagte, als er reden wollte. Der Herr jedoch rief ihn
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