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Eine bisher unbekannte handschriftliche variante von Nicolaus Olahus' "Hungaria" [antikvár]

Fodor István, István Fodor

 
1. Leben und Werk des Nicolaus Olahus Nicolaus Olahus (1493-1568), ung. Miklós Oláh, der die Kapitelschule von Várad (Gro&wardein heute rum.. Oradea) besuchte, 1516 als Priester geweiht wurde und seit 1524 verschiedene (hohe) kirchliche und weltliche Ámter verwaltete, der zwischen 1531 und 1542 in Brüssel bei der verwitweten Königin Maria von Ungarn, die von ihrem Brúder Kari V. als Statthalterin der Niederlande ernannt worden war, als deren Sekretár und Hofrat fungierte, vollendete 1536 seine Abhandlung Hungaria und nicht viel spáter...
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1. Leben und Werk des Nicolaus Olahus Nicolaus Olahus (1493-1568), ung. Miklós Oláh, der die Kapitelschule von Várad (Gro&wardein heute rum.. Oradea) besuchte, 1516 als Priester geweiht wurde und seit 1524 verschiedene (hohe) kirchliche und weltliche Ámter verwaltete, der zwischen 1531 und 1542 in Brüssel bei der verwitweten Königin Maria von Ungarn, die von ihrem Brúder Kari V. als Statthalterin der Niederlande ernannt worden war, als deren Sekretár und Hofrat fungierte, vollendete 1536 seine Abhandlung Hungaria und nicht viel spáter als deren Fortsetzung den Athila.1 Wáhrend seines Aufenthaltes in Brüssel stand Olahus mit seinen Freunden und mit hohen Würdentrágern in Ungarn, ferner mit mehreren Humanisten in den Niederlanden und in anderen Lándern in reger Korrespondenz. Besonders freundschaftliche Kontakté pflegte er zu Erasmus von Rotterdam und zu den Gelehrten des Löwener Kollegiums (Collegium Trilingue Lovaniense): Franciscus Craneveldius (Frans van Cranevelt: 1485- 1564), Conrad Goclenius (1455-1539), Petrus Nannius (Nanninck: 1500-1557) und Rutgerus Rescius (Roger Ressen: geb. in den letzten Jahren des 15.Jhs., gestorben 1545), der auch eine Druckerei besaft.2 Diese Humanisten betrachteten Oláh als Freund und Patron. Atjríkr den $enannten Werktfn verfaftte Oláh verschiedene Prosaschriften kirchlichreligiösen und historischen Inhalts, ferner Gedichte, unter an derem eine Elegie auf Erasjnus anláftlich dessen Todes, die noch 1537 in Löwen von Rescius ve röffen tlicht wurde.3 Oláhs Briefwechsel, welcher von ihm selbst in einer Sammlung ausgewáhlt und eventuell zur spáteren Publikation vorbereitet wurde, erschien erst 1875 und 1876 in zwei verschiedenen Ausgaben, aber mit völlig identischem Text.4 Dieser Briefwechsel ist eine der bedeutendsten Quellen zur GescHchte der Renaissance in den Niederlanden. *Für die vielseitigen wertvollen Anregungen und Ratschláge, die ich im Rahmen meiner Forschung erhalten habe, sage ich den folgenden Kollegen meinen herzlichen Dank: Loránd Benkő, Vilmos Farkas, Csaba Csapodi, György Györffy, László Hadrovics, Béla Holl, László Makkai, Antal Pirnát in Budapest, István Németh in Wien, Hans Blum, Anna-Dorothee von den Brincken, Jüan Antonio Cervelló-Margalef, Johannes Helmrath und Angelika Lauhus, die auch den Stil meines Manuskriptes verbessert hat, in Köln. Mein Dank gilt nicht zuletzt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Bonn), die mir durch ihre finanzielle Unterstützung meine Forschungen in auslándischen Bibliotheken ermöglicht hat. Hungárián Studies 3/1-2 (1987) Akadémiai Kiadó, Budapest

Termékadatok

Cím: Eine bisher unbekannte handschriftliche variante von Nicolaus Olahus' "Hungaria" [antikvár]
Szerző: Fodor István István Fodor
Kiadó: AKADÉMIAI KIADÓ
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 170 mm x 230 mm
Fodor István művei
István Fodor művei
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