Bővebb ismertető
Vorwort zur dritten Auflage.
In der technischen Literatur ist man bis heute bestrebt, für jedes Gebiet ein besonderes Buch zu schaffen. Beispielsweise gibt es Bücher über „Kreisel-pumpen" oder „Ventilatoren" oder „Turbokompressoren". Dadurch ist es zwar möglich, die Eigenart jeder dieser Maschinen auf engem Raum zu behandeln und die Benutzung des Buches als Nachschlagewerk zu erleichtern. Aber wenn es sich um den grundsátzlich gleichen physikalischen Vorgang handelt wie bei den erwáhnten Gebieten, so geht durch die Trennung die Übersicht verloren. Der verhángnisvolle Zug nach Spezialisierung wird alsó gefördert.
Ganz abgesehen davon, daB diese getrennte Handhabung mit fortschreitender Technik eine Ordnung des Wissensstoffes unmöglich macht, hat sie jetzt schon den Nachteil, daB der ausführende Ingenieur keine Anregungen aus dem Nachbar-gebiet für die eigenen konstruktiven Arbeiten erhált. Besonders bedenklich ist, daB der Lernende zu kurz kommt, weil ihm nicht genügend klar wird, daB die erwáhnten Maschinen nur verschiedene Ausführungs- bzw. Anwendungsformen gleicher Grundgedanken sind. Er sieht eine groBe Zahl verschieden behandelter Gebiete, und statt eine Übersicht zu erhalten, ist er zu einer vorzeitigen Spezialisierung gezwungen. Für einen führenden Ingenieur, zu dem unser Hochschul-nachwuchs erzogen werden soll, bringt diese Einschránkung eine Beeintráchtigung der Leistung mit sich. Dadurch entsteht eine Hemmung des technischen Fort-scliritts und letzten Endes eine Schadigung der Gesamtheit.
Da sich dieser Zustand in den letzten Jahren verschárft hat, muBte ich mir bei der Inangriffnahme der dritten Auflage meines Buches „Die Kreiselpumpen" die Frage vorlegen, ob icfy mich weiter auf die Wasserförderung beschránken kann, und ich glaubte, diese Frage im Hinblick auf den Zweck des Buches verneinen zu müssen, zudem die Strömungslehre schon lange für tropfbare Flüssigkeiten und Gase gemeinsame Regein aufgestellt hat. Ich habé deshalb das Buch auf die Behandlung aller Kreiselpumpen — gleichgültig ob für Wasser oder Luft oder für hohen oder niedrigen Druck — abgestellt, dabei aber nicht bloB die gemeinsamen, sondern auch die abweiclienden Gesichtspunkte betont. Ich glaube, daB durch diese Zusammenfassung weder die Benutzbarkeit noch die Verdaulichkeit des Stoffes gelitten hat. Ich hoffe, daB die angestrebte Übersicht über das Gesamtgebiet für den Lernenden wie für den Ingenieur der Praxis tatsáchlich erreicht worden ist und damit auch eine gegenseitige Be-fruchtung der Teilgebiete eintreten wird, wie sie in der wissenschaftlichen Theorie über Strömungen schon lange zu verzeichnen ist.
Allerdings entstand durch diese erweiterte Aufgabenstellung ein neues Buch, weil der Stoff umgestellt und überhaupt die Art seiner Behandlung geándert werden muflte. Auch liegt es in der Natúr der Sache, daB sich der Umfang etwas vergröBert hat. Deshalb muBte die Behandlung abweichender Sonder-