Bővebb ismertető
Vorwort
DIe Absicht dieser Schrift ist die gleiche, die einst die beiden Bándchen „Die Messe in der Betrachtung" erfüllte, besonders den ersten Teil, der dem Hochgebet gewidmet war. Es geht nicht um einen liturgiegeschicht-lichen Traktat, nicht um Predigtvorlagen, ebensowenig um ein Betrach-tungsbuch. Vielmehr wird die theologische, geschichtliche, kerygmatische und aszetische Aufschlüsselung der drei neuen Eucharistischen Hoch-gebete und der acht neuen Práfationen Zeile für Zeile versucht, um der Frömmigkeit und der Verkündigung zu dienen.
Wieder soll mit diesen Meditationen über die Eucharistischen Hoch-gebete der Anfang zu einer Gesamtdarlegung über die heilige Messe in ihrer neuen Gestalt gemacht sein. Sie soll recht bald dargeboten werden.
In dieser Arbeit wird im Zeitenwandel ofíenbar: Dem Freiburger Subregens Nikolaus Gihr, der in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahr-hunderts und im beginnenden 20. Jahrhundert treffliclier Fiihrer zahl-loser Prediger, Beter, Studierender zur heiligen Messe war, wollte die Schrift „Die Messe in der Betrachtung" folgen. Das Werk des Inns-brucker Professors Joseph Andreas Jungmann S. J., das zum Mafi für die liturgische Gesetzgebung des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde, hatten die beiden Bándchen als sichere moderne Grundlage. Nun aber geht diese Schrift mit der erneuerten heiligen Messe, mit dem nachkon-ziliaren Reformwerk in das endende Jahrhundert und vielleicht in das