Bővebb ismertető
Die Welt erwacht. Grüne Düfte huschen übers Land und bringen Frühlingshoffnung mit sich. Vorwitzige Halme sprießen in den Furchen. An den Spitzen der Zweige brechen die frischen Knospen auf. Eine Parade zarter Gräser überzieht Wiesen und Tal. Golden lehnen die Forsythiensträucher an den Hängen des Hügellands. Die Astgabeln der Nussbäume, die den Winter überlebten, sind noch kahl; sehnsuchtsvoll rühren die neues Blattwerk entfaltenden Triebe in himmlischen Wässern.
Die Gemeinde Kos im Ungarland ward, bald nachdem wir daselbst anno domini 1705 im Mond des Heiligen Georg eingetroffen, wie auch anno 1706 erbärmlich verheeret, fünfmal, dreimal durch Kurutzen, zweimal durch Labanczen. Von den 74 Gehöften ward wohl der dritte Teil gebrandschatzet oder verwüstet und ist zusammengefallen, ein ander Drittel verwaiset, da die Inwohner Haus und Hof zurückgelassen, um sich in friedvollere Gefilde zu flüchten. Auf diese Weis sind Lebensfreud und munteres Treiben in der Ortschaft gänzlich getilget. Brach liegen großenteils Äcker und Feld, das Vieh um Haus und Hof hat an Zahl stark abgenommen. Als wir für die erste Nachtruh auf dem Gut Quartier genommen, frug mich Cornelius, mein Enkel, noch dazu auf Deutsch, ob wir nicht tunlichst wieder heimkehren solln. Was wir selbst uns hinfüro öfter gefraget.
So stand es am Anfang der Aufzeichnungen in Großvater Czu-czors leinengebundenem Tagebuch, einem Geschenk seiner