Vorbemerkung
Vorbemerkung
Die rasche Vergrößerung der Zahl und des Umfangs der Bestände des j' Archivs der sozialen Demokratie (FES) hat nach einer relativ kurzen Zeit eine dritte - wesentlich erweiterte und revidierte - Auflage der Bestandsübersicht erforderlich gemacht. Sie liegt hiermit vor. Gegen-über den beiden vorangegangenen Bestandsübersichten' wurde eine l,-veränderte Gliederung des Gesamtbestandes nach Abteilungen vor- I , genommen. Diese basiert auf dem tatsächlich vorhandenen Archivgut und bietet genügend Raum für die...
Vorbemerkung
Vorbemerkung
Die rasche Vergrößerung der Zahl und des Umfangs der Bestände des j' Archivs der sozialen Demokratie (FES) hat nach einer relativ kurzen Zeit eine dritte - wesentlich erweiterte und revidierte - Auflage der Bestandsübersicht erforderlich gemacht. Sie liegt hiermit vor. Gegen-über den beiden vorangegangenen Bestandsübersichten' wurde eine l,-veränderte Gliederung des Gesamtbestandes nach Abteilungen vor- I , genommen. Diese basiert auf dem tatsächlich vorhandenen Archivgut und bietet genügend Raum für die voraussichtlichen Neuerwerbungen^. Die früheren Verzeichnisse der IVlikrofilme von Zeitungen und Zeitschriften sind durch ein umfassenderes Titelregister der in der Bibliothek vorhandenen Periodika ersetzt worden Das Archiv der sozialen Demokratie (Friedrich-Ebert-Stiftung) wurde am 6. Juni 1969 in Anwesenheit zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik eröffnet. Mit diesem neuen Archiv | sollte, wie der SPD-Vorsitzende Willy Brandt, damals Außenminister l, und heute Bundeskanzler der BRD, in einer Festrede ausführte, ein zentrales Institut geschaffen werden, das der Sammlung und fachgerechten Ordnung von Dokumenten und Materialien zur deutschen und internationalen Sozialgeschichte - unter besonderer Berücksichti- i gung der Geschichte der Arbeiterbewegung — dient. .
W. Brandt brachte in seiner Einweihungsrede die Hoffnung und Bitte zum Ausdruck, „daß sich nicht nur die in Betracht kommenden Organisationen, sondern auch viele einzelne entschließen werden, dem Archiv der sozialen Demokratie Dokumente und Materialien zu über-geben, die für die Geschichte der Arbeiterbewegung Bedeutung haben". Wieviel von den 1969 angedeuteten Zielen realisiert werden • konnte, darüber mag die jetzige Bestandsübersicht des Archivs Auskunft geben. . Den Grundstock der nachfolgend aufgeführten Bestände bildet das (seit 1969 in seiner ursprünglichen Form nicht mehr bestehende) zentrale Parteiarchiv beim Parteivorstand der SPD, dessen Materialien
1 Diese Übersichten (bearbeitet von Dr. J. Jensen, W. Krause, P. Mayer) datieren von 1969 und 1970. Teile der früheren Beschreibung wurden in die vorliegende Bestandsübersicht übernommen.
2 Vgl. Schema auf S. 12/13.
3 Die Mil^rofilme von Zeitungen und Zeitschriften, ehedem vom Archiv betreut, sind an die Bibliothel< abgetreten worden, die somit für die Einsicht in die meisten Periodil
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