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Vorwort
Die Bridgebücher von Eric Jannersten sind, über die Grenzen Schwedens hinweg, in der ganzen Welt bekannt und veröffentlicht.
Ich glaube, es ist ein Tribut an die Verdienste nneines Systems, daß er dieses Buch schrieb. Um Sie ein bißchen im dunkeln zu lassen, muß ich sagen, daß er fast gezwungen war, es zu schreiben, und daß es ein bißchen überraschend ist, dies bewiesen zu finden. Aber lassen Sie mich erklären.
Ich glaube, Bridge könnte der populärste Sport der Welt sein! Aber vielleicht bin ich durch meine eigene Faszination von diesem Spiel vorbelastet. Schon vor vielen Jahren entwickelte ich ein System, das sehr erfolgreich sein könnte. Nein, nicht dieses Präzisionssystem; es war ein auf vielen künstlichen Geboten aufgebautes System.
Glücklicherweise merkte ich vor der Veröffentlichung, daß meine Idee nicht praktikabel war, da dieses System nie von der großen Mehrheit der Spieler übernommen werden würde. Da ich von Beruf Techniker bin und Bridge nur als Nebenbeschäftigung betreibe, nahm ich mir mein System wieder vor und ging an die Arbeit, wobei ich eine Methode finden wollte, die drei Dinge ermöglichen sollte:
1. Dem Partner sollen schon im ersten Gebot möglichst genaue Informationen übermittelt werden.
2. Die Übermittlung soll auf einem möglichst natürlichen Wege geschehen mit wenigen künstlichen Konventionen.
3. Auch dem fortgeschrittenen Spieler soll es ermöglicht werden, besser zu reizen.
Es dauerte, selbst mit Hilfe einiger der besten Spieler der Welt, noch fast fünf Jahre, bis alle drei Probleme bewältigt waren. Bald schon war ich jedoch davon überzeugt, daß man mit Präzisions-Treff jede Meisterschaft gewinnen könne. Ich testete dieses System auf zwei Weltmeisterschaften. »Ghancenlose« chinesische Teams spielten es und versetzten die Bridgewelt in Erstaunen, als sie 1969 und 1970 jeweils den zweiten Platz beim Bermuda-Bowl belegten. Dann, 1970, studierte ein ähnlich »chancenloses« Team junger Amerikaner aus Dallas meine Methoden ein und gewann die Springold-Trophy sowie eines der größten und schwierigsten Turniere der Vereinigten Staaten, die nationale Teammeisterschaft der Contract Bridge League. Im Frühjahr 1972 kam dieses Team in die Runde der letzten Vier bei der Knock-out-Teammeisterschaft und gewann den Vanderbilt-Cup! Dabei schlugen die Asse aus Dallas wieder den amtierenden Weltmeister. Fräzisions-bridge hatte den Durchbruch geschafft! Neuigkeiten über die Triumphe des Systems kamen nun von allen führenden Bridgejournalisten. Einer von ihnen war Eric Jannersten.
Er schrieb einige Artikel über Präzisions-Treff und war über die Reaktion der Bridgeöffentlichkeit erstaunt, ebenso wie über die großen Erfolge dieses Systems auf den größten Turnieren der Welt.