Bővebb ismertető
D te neuesten Ausgrabungen haben es ertviesen, dass der ^ovdosthang des Blocksberges schon in vorgeschichtlichen Zeiten menschliche Siedlungen beherbergte. Die Spuren bürgerlich-städtischer und militärischer Lebensform sind aber erst in den spätrömischen Zeiten zu finden: die ausgedehnten Ruinenfelder der einstigen römischen Grenzstadt Aquincum sind stille Zeugen einstigen blühenden Lehens. Wir wissen, dass zurzeit der Blüte Aquincums bereits eine Brücke über die Donau führte. Wichtige Handelsstrassen trafen sich hier. Die Handelsstrassen venvandelten sich bald in Heeresstrassen; die Fluten der Völkenuanderung vernichteten die Römerstadt. Das Mittelalter sprach bereits über Sycambria, die Hauptstadt der Hunnen und anderer wilden Heidenvölker. Vor allem stichten franzö-zische Reisende hier die vermeintlichen Spuren ihrer vermeintlichen Ahnen, hn wesentlichen ist aber Ungarn für die Völker des Westens fast bis zum 16. Jahr hindert ein geheimnisvolles, wunderverklärtes Land geblieben. Auch die spärlichen mittelalterlichen Nachrichten über die Donaustädte sind von dieser merkwürdigen dumpfen Stimmung umgeben. Die öffentliche Meinung des Westens entdeckt Ungarn erst zur Zeit der Tür kenkriege so richtig. Dem Humanismus gelingt es, das Bild vom „Bollwerk des Christentums" ins Betvusst-sein der geängstigten Nachbarn einzuprägen. Die Festung Buda erscheint nun im Mittelpunkt schicksalsentscheidender Kämpfe, ihre Eroberung durch die Türken (1341), ihre Befreiung von der Macht des Halbmondes (1686) werden in ganz Europa erörtert, besungen.