Bővebb ismertető
Kostumstellung zur Krebsprophylaxevon Dr. Johann Georg SchnitzerBei keinem anderen Krankheitskomplex ist die Prophylaxe von so eminent wichtiger Bedeutung wie beim Krebs. Denn bei keinem anderen Krankheitsgeschehen ist die Therapie so problematisch, ist der Kampf um das Oberleben des Patienten so verzweifelt.Erfolgreiche Prophylaxe erfordert die Kenntnis aller Ursachen. In der Reihenfolge ihrer wissenschaftlichen Entdeckung lassen sich drei Hauptgruppen von Krebsursachen erkennen:a)Karzinogene Substanzen und Strahlungen. Sie wirken durch Schädigung von Funktionsabläufen in der Zelle und durch Schädigung der Steuerungs- und Abwehrsysteme des Organismus.b)latrogene Eingriffe bei akuten Erkrankungen. Da hier die Abwehrzentralen des Organismus in höchster Aktivität vom chemotherapeutischen Eingriff getroffen werden, erleiden sie auch die stärkste Schädigung. Das System der großen Abwehr bleibt manövrierunfähig zurück, die Abwehrzentralen sind "ausgebrannt". Das bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus ist das Auftreten von Leukämie nach chemotherapeutischer Kupierung einer Grippe. Daß er aber weit umfangreichere Bedeutung hat, darauf weist vor allem H. H. Reckeweg hin.c)Fehlerhafte Ernährungsgewohnheiten. Daß Fehler in der Ernährung eine Rolle beim Krebsgeschehen spielen könnten, ist für die offizielle Krebsforschung eine ganz neue Erkenntnis. Daß diese so lange auf sich warten ließ, liegt an der grundsätzlichen Einstellung der Schulmedizin zur Ernährung. Bis in die jüngste Zeit wurde allgemein die Auffassung vertreten, daß Ernährung mit Krankheiten überhaupt nichts zu tun hätte.